Einer der Hüter unseres Familiengeheimnisses wäre in diesen Tagen ein halbes Jahrhundert alt geworden. Da er nicht mehr lebt, jedoch unvergessen bleibt, ist sein altes Pferdchen wieder in die Wohnräume eingezogen. Mit ihm ein paar alte Schönheiten, zu denen es passendere Gegenstücke zu finden gilt:

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Und wo ich schon dabei bin, sollen an dieser Stelle auch die kürzlich auf diesem Grund und Boden Verendeten ein kleines Andenken erhalten. Wie zum Beispiel dieser Regenwurm:

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Ebenso die Maueropfer, deren Wurzeln beim Bau einer Kuschelhöhle wohl doch zu stark beschädigt wurden:

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Sie werden wohl im nächsten Jahr wieder auferstehen. Ganz im Gegensatz zur Automusiksammlung (hier nur ein kleiner Teil, mit Erbstück), die bei der versuchten Reaktivierung auch das letzte funktionierende Abspielgerät für ihre Speichergeneration mit in den Tod gerissen haben.

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Ein paar Kilometer weiter gen Osten, in der kleinen geschichtsträchtigen Stadt, sterben außerdem nicht nur der Laurentius- und der Wochenmarkt durch die Blindheit und Ignoranz der Bevölkerung. Ein Haus, in dem früher einmal Wissen und Bildung vermittelt wurde, droht zu verfallen. Die christliche Prägung der Gegend kann keine Ausrede sein. Der Zustand der ehemaligen jüdischen Schule ist eine Schande.

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