Das intelligenteste Verhalten in einer vielfältigen Welt ist nämlich Kooperation, sagt Robert Axelrod in „Die Evolution der Kooperation“.

Was wir alles mit dieser Einsicht anstellen können, wird hier zusammengefasst (inklusive einer kleinen Spieltheorie-Einführung). Zum Reinlesen:

Ein Argument für die Notwendigkeit von Herrschaft und gegen die Möglichkeit von Anarchie ist, daß die Menschen Egoisten sind und sich ohne Herrschaft gegenseitig zerfleischen würden. „Homo homini lupus est“ – Der Mensch ist des Menschen Wolf. In seiner klassischen Form findet sich das Argument im Leviathan des Thomas Hobbes; vulgär bei Stammtischphilosophen und Politikern der ganzen Gesellschaft. AnarchistInnen hingegen glauben an die Möglichkeit soziale Beziehungen ohne Herrschaft zu gestalten und wollen die herrschaftsfreie Gesellschaft auf dem Prinzip der Gegenseitigen Hilfe errichten.

„Einer muss ja für den Punkfaktor sorgen!“ hat Husi mal in einem Gespräch über Kindererziehung gesagt. Bitteschön. Anarchie und Freundlichkeit. Ob Norbert Bolz weiß, dass er gedanklich gar nicht sooo weit weg ist von der Frau des Mannes, gegen den er ausnahmsweise recht blass aussah?

Dazu fällt mir gerade komischerweise ein Aufkleber neben der Eingangstür ehemaliger Nachbarn ein. Doch es geht ja nicht darum, sondern um Netzwerke und Tanzgründe. Ich wollte mich schon vor der Multioptionalität des Abends drücken und zu Hause bleiben, doch so kann ich das Thema Korruption für heute auch noch abhaken und den lieben Skepsis unterstützen. Freude also.

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