Vielfalt fördert Diskriminierung.

Zwar gilt: ohne Abgrenzung keine Vielfalt, keine Differenzierung. Die Grenze zwischen Abgrenzung und Diskriminierung ist häufig jedoch fließend. Die Zugehörigkeit zur einen Gruppe lockt, Mitglieder einer anderen Gruppe aus Gründen der eigenen Profilierung herabzusetzen. Dadurch werden einerseits die Fehler der jeweiligen Gegenseite aufgedeckt, es besteht jedoch die Gefahr, dass sich innerhalb der Nischen mehr mit Abgrenzung und Selbstbestätigung beschäftigt wird als mit dem Thema der Nische. Darunter leidet nicht nur die Spezialisierung, sondern ebenso die Individualität der einzelnen Mitglieder in den Bezugsgruppen.

David Bosshart im GDI-Impuls zum Differenzierungswunsch:

Die große Herausforderung ist, diesen mit weniger Konflikten und mehr konstruktivem Potenzial aufzuladen.

Hilfreich dabei ist gegenseitige Akzeptanz als Folge von Verstehen, wodurch Kooperation und die Definition gemeinsamer Ziele möglich wird.

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