Letzte Nacht in einem Hamburger Tanzlokal: Viel zu viele traurige Gesichter für meinen Geschmack. Junge Menschen, die schweigend in der Ecke sitzen, scheinbar weder wegen der Musik (Hitschlampennummer im positivsten Sinn) noch wegen der anderen da waren. Was bitte versteht man hier unter Feiern? Reine Anwesenheit macht keine Party. Das geht nur gemeinsam, am besten mit Freude am Tanzen. Komisch, sowas sagen zu müssen. Seltsam auch die Diskussion, warum ich mich jetzt nicht zwanghaft betrinken und vögeln will. Geht’s noch?

Schön war es trotzdem, vor allem dank der Gespräche über Musik und des Gefühls, das Älterwerden mit sich bringt. Fehlplatzierung kann manchmal sehr lehrreich sein. Und lustig für den, der über sich selbst lachen kann.

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